Neuwahlen bei der CSA Weilheim-Schongau – Kreisvorsitzender Michael Schmatz im Amt bestätigt

Die Mitglieder des Kreisverbandes der Christlich Sozialen Arbeitnehmerunion (CSA) Weilheim-Schongau haben am 15. Juli 2021 in Eberfing einen neuen Vorstand gewählt.

Einstimmig wurde der bisherige Kreisvorsitzende und 60-jährige Penzberger Sozial-versicherungsfachwirt, Michael Schmatz, wiedergewählt. Dem Kreisvorstand gehören weiter als stellvertretende Kreisvorsitzende Heidemarie Heitzmann aus Schongau und Martin Meyrl aus Murnau an. Matthias Leis wurde als Schatzmeister und Kreisge-schäftsführer in seinem Amt bestätigt. Claudia Engel aus Penzberg wurde zur Schriftführerin gewählt. Weiter gehören Florian Kling (Weilheim), Andreas Kollmannsberger (Weilheim), Johanna Marx (Wessobrunn) und Alfons Schmid (Wielenbach) dem Kreisvorstand als Beisitzer an.

Anlässlich der Kreismitgliederversammlung wurden auch langjährige Mitglieder geehrt. Nicht alle zu Ehrenden konnten an diesem Abend kommen.


Darf nicht zu Lasten des Arbeitnehmers gehen

Die neue Arbeitswelt ist ein zentrales Thema der CSA. In fast allen Branchen hat sich die Telearbeit als das Mittel des Infektionsschutzes nachhaltig etabliert. Das Homeoffice kennt viele Vorteile und sei es nur der Wegfall des täglichen Pendelns. „Die Arbeit von Zuhause darf aber nicht zu Lasten des Arbeitnehmers gehen,“, so der wieder-gewählte CSA-Kreisvorsitzende, Michael Schmatz.

„Wir setzen uns ein für eine gesetzliche Regelung der Telearbeit“, so Schmatz, „für klare Maßgaben für den Arbeitgeber bei der Ausstattung eines Heimarbeitsplatzes sowie für einen ausgeweiteten Arbeitsschutz.“


Keine Selbstausbeutung der Arbeitnehmer

Homeoffice darf nicht zur Überforderung oder zur Selbstausbeutung der Arbeitnehmer führen. Insgesamt sehen wir eine Vorbildfunktion von Großunternehmen und des öffentlichen Dienstes. Wir stehen ein für Arbeit 4.0 zu fairen Regeln!

Steuerliche Entlastungen sind jetzt und insgesamt in der Folge der Covid-19-Pandemie angezeigt! Ebenso muss der steuerliche Freibetrag angehoben werden, wie auch der Arbeitnehmer-Pauschbetrag.


Echte Entlastung der Familien

„Die steuerliche Homeoffice-Pauschale muss zusätzlich zum Pauschbetrag genehmigt werden“, so der CSA-Kreisvorsitzende Schmatz. Insgesamt müssen wir zu echten Entlastungen von Familien und geringen Einkommen gelangen. Hier ist die Steuerentlastung der entscheidende Punkt.

Gleichzeitig ist es vonnöten die Möglichkeiten zur Vermögensbildung zu fördern und auszubauen. Wir stehen für ein für ein solides, zufriedenes Leben. Hierzu bedarf es eines guten Auskommens und der Möglichkeit sich aus eigener Kraft etwas schaffen zu können!


Wir brauchen Verlässlichkeit in der Altersvorsorge!

„Daher wollen wir das umlagefinanzierte Rentensystem weiter stärken“, so Schmatz.

Die Grundrente ist ein wichtiger Baustein zur Alterssicherung und zur Anerkennung der Lebensleistung. Darüber hinaus bedarf es aber der Ergänzung durch die betriebliche und private Altersvorsorge.

Wir treten dafür ein, dass Vorsorgeprodukte nicht zu den finanziellen Lasten der Vorsorgenden gehen! Vermittlungs- und Transaktionskosten müssen niedrig gehalten werden.


Gleichstellung bei der Mütterrente dringend erforderlich

Im Bereich der Kindererziehungsleistungen gilt für uns die klare Forderung: völlige Gleichstellung bei der Mütterrente. Michael Schmatz: „Auch hier muss die Würdigung der Lebensleistung für unsere Gesellschaft an erster Stelle stehen. Hier dürfen sich die CDU und SPD nicht weiter querstellen.“


Verbesserung für Erwerbsminderungsrentner

Erwerbsminderungsrentner wollen wir dadurch unterstützen, dass die 2014 und 2019 eingeführten Regelungen auf Bestandsrentner übertragen werden. Der Lebensabend darf nicht zur Sorgenfalle werden, daher stehen wir ein für tragfähige Verbesserungen.


Verbesserungen bei der Pflege

Die Pflege und die pflegenden Berufe verdienen nicht nur mehr gesellschaftliche Wertschätzung, sondern in allererster Linie mehr wirkliche Verbesserungen! Sei dies der Fall bei der Entlohnung, bei der Einführung von Tarifverträgen oder klarerer und verbesserter Personalbemessungskriterien. Alle Maßnahmen müssen zum Ziel haben, die Berufsbilder attraktiver zu gestalten, die Pflegenden spürbar zu entlasten und die Situation in der Pflege nachhaltig zu entspannen. Jeder Mensch kann pflegebedürftig werden. CSA-Kreisvorsitzender Michael Schmatz: „Wir setzen uns ein, dass unsere Arbeitnehmer in der Pflege mit gleicher Wärme und Herzlichkeit ihrem wertvollen Beruf nachgehen können und möchten!“

Gleiches gilt für die Angehörigen, die ihre Nächsten privat pflegen. Die intensive Zeit der Pflege ist nicht leicht. Wir setzen uns auch hier für gezielte Entlastungen ein.

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